Wohnen und Umwelt


Wohnprojekt - © Copyright: BMLFUW/Kurt Hoerbst



Grundsätzlich gilt: je niedriger die Energiekennzahl einer Wohnung ist desto geringer ist der Energiebedarf für das Heizen der Räume. Das bedeutet eine gute Energiekennzahl spart (Heiz)Kosten, und wirkt sich beispielsweise durch geringeren CO2-Ausstoß und die Schonung von Energieressourcen positiv auf die Umwelt aus. Ausschlaggebend für eine gute Energiekennzahl sind beispielweise eine gute Wärmedämmung des Gebäudes und hochwertige Fenster.

Für die BewohnerInnen ist im Regelfall der Stromanbieter frei wählbar, nicht aber die Art der Heizung.Welche Heizsystem in einer Wohnung einsetzbar ist, ist stark von der Energieversorgung des Gebäudes und den vorhandenen Anschlüssen abhängig. Durch erneuerbare Energieträger für die Stromerzeugung und für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser werden knappe fossile Energieressourcen (Erdöl, Erdgas und Kohle) geschont und es wird weitaus weniger CO2 ausgestoßen, was sich positiv auf den Klimaschutz auswirkt. Demnach wären Wohnungen mit thermische Solaranlagen oder Fernwärme aus der Müllverbrennung bzw. Biomasse-Heizkraftwerken zu bevorzugen. Am Gebäude über Photovoltaikpaneele erzeugter Strom kann ebenfalls den Anteil an fossilen Energieträgern verringern.

Greiner Extrusionstechnik GmbH

Woodplastic Compsites, Greiner Extrusionstechnik GmbH

Auch die bei der Errichtung (oder Sanierung) verwendetet Baustoffe sollten die Umwelt möglichst wenig beeinträchtigen und später recycelt werden können. Bauprodukte, die bereits aus recyclrten Materialien bestehen, sind besonders vorteilhaft, da damit wertvolle Ressourcen geschont werden können. Bei ökologischen Baustoffen ist auch davon auszugehen, dass sie keine negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit beispielsweise durch Schadstoffemissionen haben.   Ausschau halten sollten die Wohnungssuchenden nach einem Label / Gütezeichen (z.B. Österreichisches Umweltzeichen, natureplus, IBO-Prüfzeichen) für die verwendeten Baustoffe.



Mehr Informationen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis von ökologischen Gebäuden.



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Smart Meter sind eine Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung. Dennoch treffen sie bei Teilen der Bevölkerung eher auf Ablehnung und Skepsis. Diese ablehnende Haltung ist zum großen Teil durch die unzureichende Erklärung von Nutzen, Potenzialen und Risiken begründet. Mithilfe der im Projekt entwickelten „Erklärvideos“ zu Smart Metern, in denen wesentliche Aspekte dieser Technologie objektiv und fachlich fundiert dargestellt werden, sollen Bewusstseinsbildung und Akzeptanz für diese Technologie geschaffen werden.
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