aspern.mobil :stadt bewegt



Martina Jauschneg
Franz Josefs Kai 27
1010 Wien

TEL: 0043 650 811 48 94


Sondierung Urbanes Mobilitätslabor
aspern.mobil :Stadt bewegt
Die Neuerrichtung der aspern Seestadt im 22. Wiener Gemeindebezirk eröffnet neue Möglichkeiten, Mobilitätsverhalten durch ein Angebot an innovativen und dem Zeitgeist entsprechenden Mobilitätsleistungen weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht, durch einen Fokus auf die Nutzer und Nutzerinnen Potenzial für neue Mobilitätsangebote einzuschätzen und dadurch emissionsvermindernde und energie- und ressourceneinsparende Mobilitätsformen zu unterstützen. Das urbane Mobilitätslabor im Stadtteil Aspern stellt als living lab eine konkrete Testumgebung dar, die sozio-technische Innovationen unter realen Bedingungen testet.

Im Rahmen eines urbanen Mobilitätslabors in dezentraler städtischer Lage, und mit den Zielstellungen der täglich gelebten Multimodalität, der Einsparung von Wegen im Gesamtgefüge aspern Seestadt und darüber hinaus und der Reduktion der Distanz der täglichen Wege, wird der Strategie „Mobilität konsumieren, anstatt Verkehrmittel besitzen“ (‘pay per use‘ instead of ‘pay and use‘) Vorschub geleistet.

Das Ergebnis von aspern.mobil wird eine Roadmap sein, die sowohl als Strategie, als auch als konkrete Anleitung zum Aufbau eines Mobilitätslabors dienen wird. Der Prozess zur Roadmap wird über die gesamte Sondierungslaufzeit durch Aktivitäten begleitet, die das Lernen des Projektteams, der Co-Creatoren und aller relevanter Stakeholder unterstützen. Diese Aktivitäten, wie die Erstellung einer Projektlandkarte oder die Etablierung eines Experten- und Expertinnenboards sind die Destillatoren zur Zielformulierung für das urbane Mobilitätslabor. Am Anfang der Konzeption des urbanen Mobilitätslabors im Rahmen von aspern.mobil steht die Analyse des status quo hinsichtlich räumlicher (örtlich und überörtlich), rechtlich-politischer und finanzieller, aber auch hin-sichtlich forschungsaktueller Rahmenbedingungen und Anknüpfungspunkte. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit Akteuren und Akteurinnen und deren Einbindung als Co-Creatoren wird der Grundstein für einen Partizipationsleitfaden für das Mobilitätslabor gelegt. Diese Co-Creatoren werden in der Konzeption der Organisations- und der Managementstruktur für das zukünftige living lab eine wichtige Rolle spielen und sich in den Verantwortlichkeiten der zu schaffenden Institution wieder finden. Dem Mobilitätslabor wird in der gesamten operativen Phase ex tunc eine Evaluierungs- und Monitoringstruktur zur Seite stehen, die die Effektivität, die ökonomische Verwertbarkeit und die sozial-ökologische Relevanz der Maßnahmen und Umsetzungen des Mobilitätslabors prüft und Qualitätsmanagementaufgaben übernehmen wird. Die Roadmap, das Kernergebnis von aspern.mobil, definiert die Einsetzung und den Betrieb des urbanen Mobilitätslabors. Die örtliche Verankerung von aspern.mobil in der Aspern Seestadt und die daraus entwickelten Umsetzungsprojekte, sollen Leuchtturmcharakter über die Stadtgrenzen Wiens hinaus aufweisen.



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