Ernährung


Alternativen zum Regal? - © Christian Schnettelker - www.manoftaste.de



Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die Nahrungsmittel im Supermark nicht dem entsprechen, was sie sich eigentlich wünschen. Weil das Gemüse vom Bauern besser schmeckt oder weil ich wissen will unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten werden, deren Produkte oder deren Fleisch ich esse, will ich meinen Nahrungsmittelkonsum anders gestalten. Doch das ist teuer oder gar nicht so einfach möglich. Daher schließen sich Menschen in Gruppen zusammen um mehr erreichen zu können und günstigeren Zugang zu lokal ökologisch und nachhaltig produzierten Lebensmitteln zu haben. Zudem verringert es die Transportkosten vom Land in die Stadt, wenn der Bauer nicht nur für eine Gurke in die Stadt fährt.

Es gibt dabei unterschiedliche Möglichkeiten. Einerseits kann ich Ernteanteile kaufen und damit direkt einen Bauern unterstützen, der mitunter auch in Rücksprache mit seinen Kunden für mich anbaut und mir meinen Anteil der Ernte zur Verfügung stellt. Manchmal kann ich auch bei Arbeitseinsätzen mithelfen, die es ermöglichen, dass zum Beispiel auch meine Kinder sehen, wie aus einem Samenkorn eine Tomate wird.

Eine andere Möglichkeit ist sich als FoodCoop, also als Einkaufsgemeinschaft, zusammenzuschließen, gemeinsam Lieferanten nach festgelegten Kriterien auszuwählen, die dann an einen Ort in Wohnungsnähe liefern, von welchem die Lebensmittel dann von den Mitgliedern abgeholt werden können.

Habe ich die Angewohnheit notorisch zu viel einzukaufen oder schaffe ich es einfach nicht vor dem Urlaub meine ganzen Lebensmittel zu verbrauchen, kann ich über eine Foodsharing Plattform  meinen Überschuss anderen zukommen lassen. Gerade bei den so beliebten “2+1 gratis” Angeboten für Singles eine gute Möglichkeit die Angebote trotzdem nutzen zu können, ohne etwsa schlecht werden zu lassen.

Will ich selbst aktiv werden und die Gießkanne schwingen oder gar das ganze Gärtnern übernehmen, kann ich mich einem Gemeinschaftsgarten (LINK Infopaket) anschließen oder einen gründen. Will ich es einfacher haben, dann eignen sich Selbsterntefelder um den Bezug zum eigenen Essen besser zu spüren.



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