Wohnen in Gemeinschaft


2011-11-19%2014.49.22 - © United Diversity (flickr)

Die Vielfalt gemeinschaftlicher Wohnprojekte ist groß. Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte gibt es aber auch viele Gemeinsamkeiten.

  • Gemeinschaftsräume und -flächen ergänzen abgeschlossene Wohnungen.
  • Die Zusammensetzung der Gruppe ist selbst gewählt (zu Anfang und möglichst auch bei Neubelegungen).
  • Es gilt das Prinzip der Selbstorganisation.
  • Die Gruppe entwickelt Grundlagen und Regeln des Miteinander.
  • Die Bewohner unterstützen sich gegenseitig.
  • Die Gruppenmitglieder gelten als Gleiche, es besteht prinzipiell keine Hierarchie.

(Quelle: Dr. Kirsten Mensch, www.schader-stiftung.de)

Ökologische Faktoren wie eine energieeffiziente ressourcenschonende Bauweise spielen in Wohnprojekten ebenfalls eine große Rolle

Ökodorf-BewohnerInnen wollen  darüber hinaus möglichst wenig Ressourcen verbrauchen, alternative Versorgungsmöglichkeiten für Energie, Wasser und Lebensmittel aufbauen sowie Arbeitsmöglichkeiten im eigenen Umfeld schaffen und viele Gebrauchsgüter (Autos, Werkzeuge und Maschinen gemeinsam nutzen.

Petra Hendrich

„Jede Baugemeinschaft ist anders – gerade deshalb fällt der Umgang mit diesen Gruppen in (Stadt-)Verwaltungen nicht immer leicht und Strukturen zu deren Unterstützung müssen sich bilden. Initiativen wie parq.at oder die Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen sind erste Ansätze solcher helfender Strukturen für Baugruppen. Wissen wird dort gebündelt und hilft den Projekten in der Umsetzung die richtigen Wege zu gehen.“



2011 in der Donaustadt als Pilotprojekt im Gemeindebau gestartet, hat sich „Energiepartner von Nebenan“ zu einem Erfolgsprojekt entwickelt und wird Wien weit umgesetzt: Aufgrund der Aktualität des Themas Energieeffizienz und der einfachen und wirksamen Tipps zur Reduzierung der Energiekosten sind die Ausbildungen stets ausgebucht.
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Das Klimasparbuch Wien ist ein Ratgeber- und Gutscheinbuch zum Klimaschutz im Alltag. Es beinhaltet praktische Tipps zum Energiesparen und den schonenden Umgang mit Ressourcen im Alltag.
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Smart Meter sind eine Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung. Dennoch treffen sie bei Teilen der Bevölkerung eher auf Ablehnung und Skepsis. Diese ablehnende Haltung ist zum großen Teil durch die unzureichende Erklärung von Nutzen, Potenzialen und Risiken begründet. Mithilfe der im Projekt entwickelten „Erklärvideos“ zu Smart Metern, in denen wesentliche Aspekte dieser Technologie objektiv und fachlich fundiert dargestellt werden, sollen Bewusstseinsbildung und Akzeptanz für diese Technologie geschaffen werden.
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